Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Bei so viel Zuspruch kann man gar nicht ewig fertig sein! Und während meine Mutter für mich das Frustshoppen übernimmt (Pulli passt gut, danke!), Svenja Abgründe offenbart, neben denen mein Jagdverhalten vergleichsweise harmlos erscheint, und Frau Neunmalklug nicht mit passender Weisheit geizt, denke ich: der Rotwein-Frustabend hat sich gelohnt! Heute früh bin ich endlich wieder aufgewacht, ohne als erstes zu denken "So'n Sch...", sondern war fast schon energiegeladen.
Zugegeben, die Tatsache, dass gestern Nacht eine SMS vom Guide eintraf, hilft ebenfalls. Schließlich bin ich jetzt nicht allein gefrustet, sondern er hadert ebenfalls damit, ätsch! Allerdings glaube ich nicht, dass man bei einem Kaffee darüber reden sollte (und dann vermutlich gute Freunde bleiben), denn Worte sind längst nicht so aussagekräftig wie Handlungen. Und der Handlungsstrang beweist eindeutig: es ist alles gesagt.
Jetzt gilt erst mal, die Wiesn-Saison ordentlich zu eröffnen (und sie später vielleicht unordentlich zu beschließen) und den Männerfrust spätestens ab Sonntag in sportliche Energie umzuwandeln. Und wenn die Gefühlskälte mal wieder allzu deutlich wird, dann habe ich ja nun einen Kuschelpulli und noch einen Rest Rotwein übrig...