Wenn alles rund geht, das Leben friedlich vor sich hin plätschert und alles eitel Sonnenschein ist - dient das nicht zwangsläufig der Zufriedenheit. Dazu sind die Menschen dank Evolution zu sehr auf Unruhe gepolt; ganz im Gegensatz zu den Dinosauriern, muss ich mehr sagen...? Das Leben wird dann als glücklich empfunden, wenn immer wieder neue Anreize auftreten, Änderungen vollzogen werden und der miefige Alltagstrott gelegentlich gründlich aufgerüttelt wird. Und so führt ein dicker und saublöder Fehler zu einer Überreaktion auf der Gegenseite und plötzlich wird alles klar: es wird Zeit für frischen Wind und womöglich gar Wagnisse, aber noch will ich mich da nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Fest steht nur, dass eine Woche voller Sch...-Tage auch ihr gutes hat: vor lauter Aufregung habe ich derzeit zwar einen Ruhepuls von ca. 130, aber dafür ist die Motivation, Neues anzupacken und Anstrengungen hierfür auf sich zu nehmen, exorbitant gestiegen. Ich hab's ja gewusst: manche Entwicklungen kann man nicht erzwingen, aber eines Tages weiß man, dass die Zeit dafür reif ist.
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Ich glaube nicht, dass das auf alles zutrifft (gerade kurz über Missbrauchsfälle in Ettal gesprochen mit einem, der dort war) - aber doch auf die meisten der Schicksalsschläge, die einen im Laufe<br />
des Lebens ereilen. Und dann hilft: eine gute Portion Optimismus!<br />
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whitesun
03/06/2010 00:34
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Ja, geht mir auch so, sogar mehrfach. Mehrere vermeintliche Katastrophen entpuppten sich im Nachhinein als das Beste, was mir passieren konnte. In diesem Sinne: viel Glück!<br />
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Leider gilt eben: ohne dass es weh tut, ändert man nicht radikal die Richtung, sondern bleibt auf ausgetretenen Pfaden - was zwar schön kuschlig ist, aber eben nicht immer das Richtige. Nur, dass<br />
man meistens meint, einen etwas kleineren Schubs hätte man sicher besser vertragen als eine ausgewachsene Katastrophe, aber das bleibt dann eh der eigenen Definition überlassen :-)<br />
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