Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Die letzten Wochen machen sich mehr und mehr bezahlt. Zum einen, weil die Kosten meines Fitness-Studios dividiert durch die Anwesenheitstage zum Schnäppchen werden. Zum anderen, weil immer mehr immer besser geht: Heute etwas schlapp (da hat mich doch glatt einer dieser umgehenden Viren kurz gestreift), daher reduziertes Programm. Bei mir gilt ja: schwimmen geht immer! Egal ob unfit, verkatert, muskelkaterbepackt oder übermüdet. In's Wasser fallen lassen, es trägt einen schon irgendwie von Poolrand zu Poolrand. Dabei ein wenig paddeln und schon ist's Sport :o) Und wenn's noch besser läuft, macht sich sogar das mind. 1x pro Woche Schwimmen bemerkbar - plötzlich sind 600m eine entspannte Kurzdistanz, die Rollwende klappt immer besser und heute gelang erstmals eine 10-Zug-Atmung.
Ab Januar werde ich umswitchen und nicht mehr täglich, dafür aber gelegentlich doppelt sporteln - dann geht's richtig bergauf, sowohl in Sachen Ausgeglichenheit + Wohlbefinden (regelmäßige Endorphin-Zufuhr) als auch darin, sich jederzeit auf neue Abenteuer einlassen zu können.
Kurze Rückblende: mit 19 traute ich mich nicht, bei einem Paddelausflug auf der Ardèche mitzufahren. Schließlich war ich dünn, unsportlich und die täglichen Zigaretten waren noch vollkommen unlimitiert.
Heute vergeht kaum ein Tag an dem mir nicht bewusst ist, dass solche Hemmungen inzwischen völlig unbegründet sind.
Vielleicht erklärt das den täglichen Triumph, den ich gegen und für mich selbst gewonnen habe.