Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Man traut es mir kaum zu, aber ich bin in mancherlei Hinsicht ein Freund der leisen Töne. Wer also mit übereifriger Kontaktwucht auf mich zurollt, kegelt sich selbst meistens direkt in's Aus. Das gilt zum einen für noch ziemlich fremde Männer, die einen im lockeren Gespräch sofort halb umarmen - was deutlich meine übliche Distanzschwelle überschreitet und je nach gewünschtem Verwendungszweck des Herrn höchst selten toleriert wird (was tut frau nicht alles für einen Tanzpartner...!). Ebenso gilt es für jede andere Form des Zusammentreffens: Menschen, die zur ersten oder zweiten Begegnung gleich überschwängliche Freundschaft heucheln, sind mir auf Anhieb suspekt. So was entwickelt sich über die Zeit und selbst bei spontaner Sympathie bleiben die Töne anfangs zunächst leise. Hauruck-gut-drauf-Mentalität liegt mir einfach nicht, hat so etwas Verkrampftes und Hohles an sich.
Den möglichen Tanzpartner werde ich trotzdem ausprobieren, schließlich bin ich erfahren in Sachen "Eiskönigin-Ausstrahlung" - da kühlt so mancher Heißspund ganz schnell wieder ab!