Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Was tut frau nicht alles für eine Handvoll Kreiselendorphine!
Nach dem letzten Telefonat bin ich doch arg skeptisch, ob ein schleppend stammelnder Urbayer, der sich selbst als übergewichtig + unsportlich beschreibt und auch altersmäßig ziemlich weit voraus ist, in Personalunion ein leichtfüßiger Turniertänzer sein kann. Vermutlich sprach aus mir die schiere Verzweiflung, als ich mich trotzdem am Telefon sagen hörte, dass ich heute Abend mit ihm zum Tanzen gehen wollte.
Running for disaster umschreibt das wohl besser als bloße Leichtfüßigkeit auf dem Parkett...
Sicherheitshalber werde ich mich in ein hübsches Röckchen + witterungsbedingt anständige Stiefel werfen, damit ich mit etwas Glück von anderen Tänzern aus den Klauen des Shreks entführt werde. Und wenn alles nicht hilft, ergreife ich eben kurzfristig die Flucht und versuche es nächste Woche mit weiblicher Unterstützung + alternativer Verabredung erneut.
Warum nur ist es so schwer, einen attraktiven, sympathischen, unterhaltsamen, nicht-zulabernden, sportlichen und äußerst fähigen + taktsicheren Tänzer zu finden?? Als die Musik reproduzierbar wurde mit Grammophon, Schallplatte, CD und iPod, warum hat da niemand daran gedacht, die passenden Tanzsportgeräte ebenfalls leicht kopier- oder klonbar zu machen? Da hat doch jemand nicht mitgedacht!